BEDINGUNGEN
Anfänger bitte erst die Infos lesen.
In unserer Branche wird unterschieden zwischen Payshootings (das Model wird vom Fotografen bezahlt, er hat alle Rechte) und TfP (Time for Prints, das Model stellt seine Zeit zur Verfügung und bekommt einige Drucke dafür, die Rechte werden geteilt, beide haben das Recht zur Verwertung).
Ich habe mich aus vielen Gründen für einen Zwischenweg entschieden.
Hier ist mein Modellvertrag, dem jedes Modell vor dem Shooting zustimmt.
Geld spielt keine Rolle
So weit es geht, möchte ich finanzielle Interessen heraushalten. Ich habe hohe Kosten (weil ich nur analog und viel mit Rollfilm fotografiere, zwischen 80 und 200 Euro pro Shooting), aber ich möchte vermeiden, dass wir beim Shooting anfangen herumzurechnen, wie viele Filme wir machen sollten.
Deshalb habe ich mich entschlossen, die Filmkosten umzulegen und in jedem Fall eine Pauschale (von 80 Euro pro Shooting) zu nehmen, auf die sich jeder einstellen kann.
An Fahrt- und anderen Kosten beteilige ich mich nicht.
Die Rechtefrage
Die Rechte für die Bilder liegen bei mir.
Das Modell hat das Recht, die Bilder unkommerziell für Eigenwerbung zu benutzen.
Normalerweise mache ich keine Shootings mit finanziellen Interessen. Ich werde also im Normalfall Bilder nicht gewerblich (z.B. als Strecke in einer Modezeitschrift oder eine Bondage-Serie in einem Fetisch-Magazin) verwenden.
Die Bilder haben allein künstlerischen Anspruch.
Es kann also sein, dass ich Prints auf Ausstellungen verkaufe, Editionen oder Drucke oder Cyanotypien herstelle und diese verkaufe, um einen Teil der Filmkosten wieder auszugleichen.
Deshalb behalte ich mir auch vor zu entscheiden, wo ich meine Bilder sehen möchte. Veröffentlichungen auf Modelseite sind deshalb mit mir abzusprechen.
Wer mit diesen Bedingungen nicht einverstanden ist, sollte strittige Punkte vor einem Shooting klären. Ich arbeite normalerweise über Jahre mit meinen Modellen zusammen, unser Verhältnis setzt großes Vertrauen voraus, und ich möchte nicht, dass sich jemand ungerecht behandelt fühlt. Normalerweise kläre ich jede größere Veröffentlichung, jede Präsenz auf einer Ausstellung ab.
Aber durch die Anzahl der Shootings und Veröffentlichungen ist es mir in der letzten Zeit nicht mehr möglich, mit jedem einzeln darüber zu sprechen.
Der Fall, dass ich Bilder zeigen möchte, die die Models nicht sehen wollen, hält sich glücklicherweise sehr in Grenzen, das ist in den letzten Jahren nur ein Mal passiert.
Ich muss aber ausschliessen, dass mir ein Modell im Nachhinein die Rechte an bereits gezeigten Bildern aberkennt.
Bei Fragen meldet euch deshalb bitte vorher.